Werdegang Dani Bacher

Mit seinem Erfolgen bei der Grand Prix Serie machte er sich unter den etablierten Sand- und Grasbahn-Cracks, sowie bei den Bahnsportfans einen Namen. Nach seinem Aufstieg in die Internationale Lizenz im Jahr 2000, konnte er erst nach Ende seiner Grundwehrzeit, im Juli, ans Startband rollen.

Und hier beginnt nun die Erfolgsgeschichte.
Mit nur 4 Rennen schaffte er den Sprung ins DM-Finale und erreichte überraschend den Bronzeplatz.

 

Damit wurde er vom DMSB für das WM-Halbfinale in St. Macaire/F gesetzt. Bei seinem ersten WM-Auftritt wurde er etwas unglücklich nur 10ter. Dank einer Wildcard beim ersten WM-Lauf in Parchim rutschte er ins Fahrerfeld und mischte dieses gehörig auf. Neben Parchim gelang ihm auch in Tonbrigde/GB und in Herxheirn der Einzug ins A-Finale. Lediglich in Morizes/F mußte er gesundheitlich passen. Platz 8 mit 44 Punkten sind für ein Youngster ein überaus ansprechendes Ergebnis, beim ersten Auftritt auf der internationalen Langbahnbühne.

Mit dem Titel des Süddeutschen Bahnmeisters konnte er sich 2001 auch noch schmücken.

Den Rennbazillus atmete Dani im Haus im Hasenweg in Baindt schon recht früh ein. Vater Hermann sen. fuhr früher im Seitenwagen und seine Brüder Herrni und Ronald sind bzw. waren aktiv. Durch Mitinitiative von Vater Hermann, wurden 1990 die Schülerklassen gegründet, bei denen Dani bis 1996 erfolgreich teilnahm.

Drei MSJ Titel waren hier die Ausbeute. Von 1997 bis 1999 startete er in der B-Lizenz, die er, als Krönung, mit dem Titel des Deutschen Juniorenmeister abschloss. 

 

Privat ist der 27jährige ledig. Freundin Marion und Vater Hermann begleiten ihn zu allen Rennen als Manager und Mechaniker. Seine sportlichen Vorbilder sind Robert Gührer und Simon Wigg. Seit 2003 gestaltet Daniel Bacher als Mitglied im Vorstand die Geschicke des MSC Langnau mit. Beruflich ist er Kraftfahrer und führt eine eigene Firma für Kleintransporte und Reifenservice aller Art.

 

 

Am 01. Mai 2008 konnte er das Herxheimer Sandbahnrennen gewinnen.

 

Beim 1. GP im Jahre 2008 in Marienbad (Tschechien) belegte er den 1. Platz.